Idar-Oberstein,
28
Oktober
2024
|
15:43
Europe/Amsterdam

Ein Dorf - ein Ziel

Zusammenfassung
  • Wege auf dem Friedhof werden barrierefrei
  • Thorsten Schneider unterstützt mit “OIE macht's möglich!”
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In Rückweiler halten die Menschen zusammen. Stehen Projekte an, ist es nicht schwer, engagierte Helferinnen und Helfer zu finden. So auch bei der neuesten Maßnahme auf dem gemeindeeigenen Friedhof: Die Wege zu den Gräbern und Urnenfeldern sollen barrierefrei für alle zugänglich gemacht werden. Davon erfuhr Thorsten Schneider, Mitarbeiter bei Westnetz, dem Verteilnetzbetreiber der OIE. Er meldete das Projekt an und erhielt finanzielle Förderung in Höhe von 2.000 Euro.

„Dann ging es darum, ausreichend Helferinnen und Helfer für die Aktion zusammen zu bekommen. Ich habe sie bekannt gemacht und bereits am ersten Aktionstag waren rund zehn ehrenamtliche Helferinnen und Helfer dabei, am zweiten Samstag dann sogar 15. Bei ihnen und bei der OIE für die Finanzspritze möchte ich mich ganz herzlich bedanken“, sagt Lutz Altekrüger, Ortsbürgermeister in Rückweiler.

Die Wege auf dem Friedhof waren durch Wind und Wetter im Laufe der Jahre wellig und uneben geworden. Der Splitt-Belag stellte für manchen Besucher eine Herausforderung dar. Zunächst entfernten die fleißigen Helfer den alten Splitt und zogen die Flächen ab. Danach wurden Vlies und neuer Splitt eingebracht. Im Einsatz war auch ein Traktor, der die schweren Arbeiten doch leichter umsetzen konnte. Nun konnten die Pflasterarbeiten beginnen. „Wir gehen davon aus, dass wir mit Mitgliedern aus dem Gemeinderat, aus den Ortsvereinen und den vielen anderen Freiwilligen das Gelände bald fertiggestellt haben. Es war zudem sehr hilfreich, dass wir noch einen gemieteten Bagger und zwei private Radlader zur Verfügung hatten. Das ist nicht selbstverständlich! Und dann steht sicher bald die nächste Maßnahme an der Grillhütte an“, kündigt Altekrüger augenzwinkernd an.

Im Programm „OIE macht’s möglich!“ engagieren sich Mitarbeiter und Pensionäre in ihrer Freizeit für Mitmenschen. Wer selbst die Ärmel hochkrempelt und sich für einen guten Zweck in seiner Heimatgemeinde einbringt, erhält bis zu 2.000 Euro für das Projekt.

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