Idar-Oberstein,
30
Oktober
2026
|
12:58
Europe/Amsterdam

20 Jahre „OIE macht’s möglich“ hinterlassen Spuren in Region

Zusammenfassung
  • Seit 2006 bereichern Mitarbeitende mit Herz und Ideen ihre Heimat
  • Fast 600 Projekte zeigen, was Ehrenamt bewegen kann
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Als Anfang Februar 2006 in der Grundschule Nahbollenbach mit und für die Musical-Kids gehämmert und gesägt wurde, ahnte noch niemand, dass dort der Grundstein für eine der erfolgreichsten Engagement-Initiativen in der Region gelegt wurde. Mit der Unterstützung der OIE entstand damals das erste Projekt des Mitarbeiterprogramms, das heute unter dem Namen „OIE macht's möglich!“ bekannt ist.

Was vor 20 Jahren mit einer Förderung im Idar-Obersteiner Stadtteil begann, entwickelte sich zu einer beeindruckenden Erfolgsgeschichte des Ehrenamts. Bereits im ersten Jahr wurden 67 Projekte verwirklicht. Seitdem haben für die OIE tätige Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter, Vorruheständler und Rentner gemeinsam mit Vereinen, Initiativen, Schulen und Kommunen quer durch die Region unzählige Vorhaben auf den Weg gebracht. Ob neue Treffpunkte in den Dörfern, Sport- und Spielanlagen, Kulturprojekte, Umweltaktionen, soziale Initiativen oder Maßnahmen für Bildung und Gesundheit: Hinter jedem einzelnen Projekt stehen Menschen, die ihre Freizeit investieren, Verantwortung übernehmen und ihre Heimat aktiv mitgestalten.

Das Besondere an „OIE macht's möglich!“ ist bis heute unverändert: Die Ideen kommen aus der Region. Mitarbeitende schlagen Projekte vor, begleiten sie persönlich und packen selbst mit an. Die finanzielle Unterstützung der OIE hilft dabei, Vorhaben umzusetzen, die sonst oftmals nicht oder nur deutlich später realisiert werden könnten.

In den vergangenen 20 Jahren wurden durch das Programm fast 600 Projekte möglich gemacht. Die OIE stellte dafür rund 1,2 Millionen Euro bereit. Insgesamt flossen durch die angestoßenen Maßnahmen und die eingebrachten Eigenleistungen mehr als drei Millionen Euro in die Region. Die Projekte reichen von der Sanierung von Vereinsanlagen über Schmetterlingsgärten, Barfußpfade und Basketballplätze bis hin zu kulturellen Veranstaltungen und sozialen Begegnungsorten. Noch beeindruckender als die Zahlen ist jedoch das ehrenamtliche Engagement, das hinter den Projekten steckt. Geht man von durchschnittlich 20 Helferinnen und Helfern pro Projekt aus, haben in den vergangenen zwei Jahrzehnten rund 12.000 Menschen dazu beigetragen, ihre Region lebenswerter zu machen.

„20 Jahre Mitarbeiterprogramm ,OIE macht's möglich!‘ stehen für weit mehr als Fördergelder und Projektzahlen. Sie stehen für rund 12.000 Menschen, die in ihrer Freizeit angepackt, gebaut, gepflanzt, gestrichen, organisiert und geholfen haben. Diese beeindruckende Zahl zeigt, welche Kraft im Ehrenamt steckt. Als regional verwurzeltes Unternehmen sind wir stolz darauf, dieses Engagement seit zwei Jahrzehnten begleiten und unterstützen zu dürfen. Wir sind halt eben nicht einfach ein Energielieferant von irgendwo – nein, wir geben über zahlreiche Maßnahmen Wertschöpfung in die Region zurück. Dazu haben die vielen Helferinnen und Helfer gemeinsam sichtbare Spuren in unserer Heimat hinterlassen und zahlreiche Orte geschaffen, an denen Gemeinschaft gelebt wird“, sagt Thomas Johann, Vorstand der OIE.

Die Vielfalt der umgesetzten Maßnahmen spiegelt dabei die Vielfalt der Menschen in der Region wider. Überall dort, wo Bürgerinnen und Bürger Verantwortung übernehmen und gemeinsam etwas bewegen wollen, entstehen Ideen, die das Zusammenleben stärken. Genau diese Ideen sind seit 20 Jahren der Motor von „OIE macht's möglich!“. Auch nach dem Jubiläumsjahr 2026 setzt die OIE ihr Engagement fort. Denn die Erfolgsgeschichte des Programms wird nicht von Förderzusagen geschrieben, sondern vor allem von den Menschen, die bereit sind, Zeit, Energie und Herzblut für ihre Mitmenschen einzusetzen. Sie sind es, die aus guten Ideen nachhaltige Projekte machen und damit die Region jeden Tag ein Stück lebenswerter gestalten. „Und auch wenn das Budget im Jubiläumsjahr schnell vergriffen war – es gab 200 Euro pro Projekt auf die reguläre Fördersumme von 2.000 Euro zusätzlich – können ab Beginn des Jahres 2027 wieder neue Anträge von Mitarbeitenden gestellt werden. Wir freuen uns darauf“, ergänzt Florian Schmidt, Leiter der Kommunalen Betreuung bei der OIE.

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